Höhe: 24,8 cm
Breite: 39,4 cm (Im Passepartout 40 x 60 cm)
Beschreibung
Beschreibung:
Alexander Kühn erschafft eine sehr spezielle Art von Architektur: Luftschlösser. Die Serie aus dem Jahr 2013 ist rätselhaft, spannend und poetisch. Sie irritiert den Betrachter und ist gleichzeitig eine Einladung an unsere Gedanken, hier länger zu verweilen und uns den gewaltigen Horizonten hinzugeben. Das interessante dabei ist auch, dass die Bilder gar nicht wirklich groß sind, aber trotzdem entwickeln sie eine unglaubliche Weite und Sogkraft. Alexander Kühn hat an der Fachhochschule Hannover bei Peter Redeker und Stefan von Huene studiert und sich viele Jahre mit Malerei beschäftigt und unendlich viele Bilder gemalt. Das merkt man den hier gezeigten Lichtbildern an. Es sind digital bearbeitete, besondere Fotografien, die mit einem malerischen Auge gestaltet wurden. (...) Die Bilder haben einen interessanten Aufbau; im unteren Drittel finden wir eine Landschaft, sie ist in schwarz gehüllt, bleibt geheimnisvoll, deutet nur an. Man entdeckt Verweise an Architektur, dort einen Mast, hier ein Brückenbogen, da eine Art Gebäude. Man weiß nicht, wo man sich befindet. Das könnte ein Wüste, eine Schneelandschaft oder gar ein fremder Planet sein, nichts bietet uns eine Orientierung. Das ist auf eine unbestimmte Art unheimlich, aber dann ist da dieser unglaubliche Himmel. Auch den hat der Künstler digital gestaltet. Es gibt ein geheimnisvolles analoges Material, das den Himmel ausmacht, aber das soll uns gar nicht weiter interessieren. Spannend ist, wie es sich im Bild zeigt. „Luftschlösser" , 2016, Vera Burmester