Alexander Kühn`s Bilder in der hannoverschen Eisfabrik (2004)
Eine phantastische, organische Welt beschwört Alexander Kühn in seinen jüngsten Gemälden. Exotische Farben und biomorphe Formen von obsessiver Komplexität wachsen zusammen, wirken lyrisch, stellenweise erotisch und auf verwirrende Weise ekstatisch. Farben fließen wie heiße Lava über die Leinwand und scheinen über die Ränder hinauszudrängen. An dem ambivalenten Grenzbereich zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit ruhen die ausdrucksvollen, großformatigen Arbeiten, die der 1956 geborene hannoversche Maler in der Eisfabrik zeigt. Eröffnungsrede von 2004, Michael Wolfson