Kris Savic
Kontaktadresse:
„artlab-studio Hannover“ (Produzentengalerie + Atelier)
Salzweg 6
30455 Hannover
E-Mail: savic(at)email.de
Meine kreative Arbeit ist der Versuch einer Reise in die Tiefen des Unbekannten – eine Erkundung der unsichtbaren Kräfte, die unsere Welt und unser Bewusstsein formen. Inspiriert von den Naturwissenschaften, insbesondere der Quantenmechanik und Phänomenen wie schwarzer Löcher, versuche ich die Grenzen zwischen dem Mikrokosmos und dem Makrokosmos, zwischen dem Greifbaren und dem Unfassbaren, auszuloten.
Es ist ein Versuch, das Unsichtbare sichtbar zu machen und die Verbindung zwischen Wissenschaft, Philosophie und menschlicher Erfahrung zu erforschen. Eine Einladung, die Welt mit neuen Augen zu sehen und die Wunder, die in den kleinsten Teilchen und den größten Galaxien verborgen liegen, zu feiern.
Kris Savic 2021
1971 geboren in Ex-Jugoslawien (heutiges Serbien)
1975 Emigration nach Deutschland
1991 Abitur, Goetheschule Hannover
1992–1993 Studium Luft- und Raumfahrttechnik, TU Braunschweig
ab 1993 Studium Architektur, TU Braunschweig bei Meinhard von Gerkan u.a.
ab 2000 Freiberufler – Architektur, Produkt-, Möbeldesign, Bildende Kunst
ab 1992 Ausstellungen im In- und Ausland (Öffentliche Einrichtungen, Kunstvereine + Museen)
2001/2002 Galerie „Conlemani“, Hildesheim
2024 Kunsthistorische Werkrezension der „Seilarbeiten“ durch Dr. phil. Sara Tröster-Klemm M.A., Leipzig, Titel: Kris Savics multimediale Kunst. Seltsame Materie, Strings und das Taumeln der Sterne in der Raumzeit
ab 2024 artlab-studio Hannover (Produzentengalerie und Offenes Atelier)
ab 2026 Jährliche Teilnahme am Zinnober-Kunstlauf der Stadt Hannover
Werke von Kris Savic befinden sich in privaten, öffentlichen Sammlungen und in Museen (wie in der ständigen Sammlung des Nationalmuseums von Nordmazedonien/Skopje)
lebt und arbeitet in Hannover
Auswahl
2025 Kunstverein Duisburg (Gruppen-Ausstellung Aura)
Nationalmuseum Nordmazedonien/Skopje
seit 2024 Dauerausstellung in der Produzentengalerie artlab-studio Hannover (Expressionistischer Minimalismus)
2024 OSTEN Gallery, Nordmazedonien/Skopje
Das Ende der Klassischen Welt, Kunstverein j3fm, Hannover
2023 Joseph Beuys-Art, Park der Sinne des Kunstvereins Culture without borders e.V., Kaarst
OSTEN BIENNIAL of Drawing, National-Museum von Nordmazedonien/Skopje
2022 ARTmaniac - Die ganze Vielfalt der Kunst, Kunstclub Nachtbrötchen, Düsseldorf
2021 DaDa-Performance zu Ehren Kurt Schwitters, Hannover-Altstadt auf der Bronzeplatte von Siegfried Neuenhausen (mit Robert Reschkowski)
International Group Exhibition Out of home – Wings for freedom, Cultural Space Instituto Cervantes, Sao Paulo/Brasilien
Gemeinschaftsausstellung Amoris Laetitia, Grijo-Kloster San Salvador/Portugal
2020 Luxembourg Art Prize
Kris Savics multidimensionale Kunst. Seltsame Materie, Strings und das Taumeln der Sterne in der Raumzeit
Auszüge aus der Werkrezension der „Seilarbeiten“ von Dr. phil. Sara Tröster Klemm M.A., Leipzig 2024
Seile – es gibt nicht viele Künstler, die Seile als Material verwenden. Während Christo sie in ihrer ursprünglichen Funktion als Verpackungsmaterial verwendet, inszeniert Kris Savic Seile in einzigartiger, nie gesehener Weise. Savic erschafft aus Seilen, Leinwand, Keilrahmen und Farbe Bildskulpturen, welche sich spielerisch und fließend auf verschieden dimensionalen Stufen zwischen Gemälde und Skulptur bewegen. Die Grenzen zwischen den beiden Gattungen werden bei Savic aufgehoben ...
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In Savics Kunst wird das scheinbar einfache Material des Seiles zur visuellen und geistigen Herausforderung. Den Betrachter animiert das Material und seine Verarbeitung dazu, sich zu bewegen, mit seinen Augen den geheimnisvollen, kaum verständlichen, ausdrucksstarken und zugleich so einfachen, minimalistischen und klar anmutenden Strukturen zu folgen, sich in Raum und Zeit krümmend und verbiegend: „Die Struktur ist wie eine Obsession für mich!“, sagt der Künstler, „Es entstehen Schatten und Mikroschatten, wie das Licht einfällt – das ist für mich ein Thema, welches alle meine Serien durchzieht.”
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Arbeiten wie Strings 2/2 (2022), Strange Matter (2023) und die Serie Singularität zeugen wie bereits angesprochen von seinem Interesse an der Quanten- und Astrophysik. Diese befassen sich mit dem Verhalten der Materie im Großen wie im Kleinen – angefangen von subatomaren Teilchen wie Quarks, Gluonen und Strings bis hin zur absolut verdichteten Materie in schwarzen Löchern und der aus seltsamen Teilchen bestehenden seltsamen Materie ...
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Kunsthistorisch lehnt sich Strange Matter unverkennbar an Lucio Fontanas Schnittbilder an, welche ebenso oft wie Savics Werke zugleich Malerei und Skulptur sind. Concetto spaziale, wie Fontana seine Werke nannte, bedeutet aus dem Italienischen übersetzt „räumliches Konzept”. Sowohl Fontana als auch Savic spielen mit der Komplexität von Fläche, Räumlichkeit und unserer Wahrnehmung.
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Musik, Physik, Mathematik: Savics Arbeiten sind von einer außergewöhnlichen technischen und intellektuellen Komplexität. Er vermag es, diese so verschieden wahrgenommenen Gebiete zu visualisieren und materiell festzuhalten. Es sind ästhetisch anspruchsvolle Arbeiten, welche sowohl Auge als auch Geist zum Tanzen und Ringen bringen. Zugleich wirken sie seltsam inspirierend, dahingehend, sich mit den Grundfragen unserer irdischen Existenz zu beschäftigen ...
Robert Reschkowski (Künstler und Autor, Düsseldorf) über die Serie Explosion der Stille von Kris Savic, 12/2020:
Spirituelle Plastizität im Stadium der Viskosität. Skulpturale Transformationen einer anderen Moderne unter dem Motto „die Unermesslichkeit schöpferischen Werdens jenseits jeglichen Kalküls“, oder auch „ich kann nicht sagen, worauf es hinaus läuft und welchen Sinn es macht, aber es offenbart eine unerhörte-penetrante, „außerirdische Präsenz“, der man sich weder zu entziehen vermag noch mit eingeschliffenen ästhetischen Kriterien beizukommen im Stande ist.
Die fluiden Formationen muten an wie lavaartige unaufhaltsame Ausströmungen bewegt von geheimen Kräften, die in unsere gewohnten Wirklichkeitsverhältnisse einbrechen und mit krakenartigen und Insektenhaft-bizarren Ausformungen unser Sinn-Begehren erschüttern und unsere ästhetischen Gewohnheiten frustrieren.
Die plastischen „Merkwürdigkeiten“ geben uns keine Rätsel auf, sie sind in einer solchen Weise rätselhaft, dass wir uns an ihnen nicht nur erheblich intellektuell abarbeiten und verrenken, sondern frisch gemacht werden nicht für den „jüngsten Tag“, vielmehr für einen verjüngten Tag, an dem wir uns den Überraschungen der Wirklichkeit wieder staunend und heiter in spielerischer Leichtigkeit hinzugeben vermögen wie einst in Kindertagen.
Hinweis:
Alle Textauszüge: Copyright K.Savic