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Wissenswertes:

Tine Herrmann

... Tine Herrmanns Arbeitsweise beruht auf einer betont subjektiven Auseinandersetzung, bei der die Differenz von Geist und Materie, von Subjekt und Objekt seine Bedeutung verliert. Die Arbeit der Künstlerin unterliegt einer malerischen Beobachtung und Bearbeitung, die das Wesentliche festhält und nicht an das Detail gebunden ist, auch dann nicht, wenn sie das Detail sucht. Elemente der traditionellen Photographie nutzend, stehen die Bilder im Widerspruch zu den Wahrnehmungskonventionen und vermögen durch Sichtbar-Machen die Erstarrung der Kommunikations- und Wahrnehmungspraxen zu lösen. 

Barbara Alms

1954 geboren in Dortmund

1978 Fachhochschulreife

1979 Hochschule für Kunst und Musik, Bremen

1985 Diplom mit Schwerpunkt Photographie

1998 bis 2005 Dozentin der Freien Kunstschule, Bremen

2006 Ende der freiberuflichen Arbeit aus gesundheitlichen Gründen

Lebt in Hamburg

 

Stipendien

1991 Arbeitsstipendium Land Niedersachsen

1992 Deutsch Französischer Kulturrat

1993 Stipendium für Photographie der Stadt Paris

Deutsche Künstlerhilfe

Stadt Bremen, für 1-jährigen Arbeitsaufenthalt in Paris

1995 Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop

Projektförderung durch die Länder Niedersachsen und Bremen

1998 Gemeinde Wangerland Hooksiel

2. Preis Stadt Uelzen „Neue Schwerpunkte im Zentrum”

1999 Esslinger Bahnwärter

2002 Arbeitsaufenthalt Haus Rissen, Hamburg

2003 Paul-Ernst-Wilke-Haus, Bremerhaven

Einzelausstellungen 


1986
Kommunale Galerie Bremen, mit Susanne Ahner und Claudia Schillinger

1988 Fotoforum Bremen

1989 Kreismuseum Itzehoe, mit Carla Schapals und Erwin P. Heckmann

1990 frac Galerie, Paris 

1991 Stadtbibliothek Achim

1993 Galerie Bernanos, Paris

Graphothek Weserburg, Bremen

1995 Centre Louis Pergaud Tarbes, Frankreich

L'Imagerie de Lannion, Frankreich

17. Festival der Photographie im Tregor

1997 Galerie Heiligenberg, Bruchhausen-Vilsen

Städtische Galerie im Buntentor, Bremen, mit Anne Barnard und Katrine le Gallou

1998 Künstlerhaus Hooksiel 

2000 Villa Merkel, Esslingen

2002 Corridor art

2. Triennale der Photographie, Hamburg

2003 Haus Rissen, Hamburg

2005 Künstlerhaus Hooksiel

 

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)


1985
Weserburg, Bremen

1986 Fotoforum Bremen

Bremer Förderpreis

1987 Achimer Kunststage

Bremer Förderpreis

1988 Kunstverein Ganderkesee

Noordkunst Zuidlaren, Niederlande

Bremer Förderpreis

1989 Haus der Bürgerschaft, Bremen

1990 Kulturzentrum Pumpe, Kiel

Noordkunst Zuidlaren, Niederlande

Bremer Förderpreis

1991 Kunsthalle Bremen

Bremer Kunstfrühling, Eislaufhalle

Kunsthaus Wiesbaden

Bremer Förderpreis

1992 Städtische Galerie, Freiburg 

Centrum Beeldende Kunst, Groningen

1993 Musée Carnavalet, Paris

1995 Institut Français, Bremen

1997 Städtische Galerie in Buntentor, Bremen

1998 Kunstfrühlingen, Bremen

4. internationale Foto-Triennale, Esslingen

2000 KuBo Kunstpreis, Bremen

2003 Carmen Oberst Kunstraum, Hamburg 

Internationale Grafik-Biennale Györ, Ungarn

Centrum sw. Jana, Danzig, Polen

2005 Kunstakademie Riga, Lettland

2006 Kunsttage Schloss Dornum

2005 Sail Bremerhaven

2010 Sail Bremerhaven

2015 Sail Bremerhaven 


Zu manchen Ausstellungen gibt es Kataloge, Abbildungen in Katalogen oder Veröffentlichungen.

 

Arbeiten in Sammlungen 


Graphothek Bremen

Stiftung Kulturfonds

Gemeinde Wangerland

Bundesanstalt für Straßenwesen, Bonn

Graphothek Esslingen

Bibliothèque Nationale, Paris

Maison Européene de la Photographie, Paris

Bibliothèque Historique, Paris

Musée Carnavalet, Paris

Association Photo E à Tarbes, Frankreich

L'Imagerie Lannion, Frankreich

... So entfalten diese photographischen Bilder ganz unterschiedliche Äquivalente des Realen, in denen Stimmung und Atmosphäre eines Moments ebenso ihr formales Echo finden wie die in realiter fassbaren und begreifbaren Dinge. Als Dokument einer Situation fasst die Photographie allein das Sichtbare. Tine Herrmann unternimmt mit ihren Arbeiten den Versuch, diese von unserer Erfahrung gerne geleugneten Grenzen der Photographie deutlich zu machen. In der kalkulierten Unschärfe, in Verzerrung und undeutlichen Relationen entsteht ein offenes Bild einer Situation, das auch jene Eindrücke – denken wir an die Erinnerung eines Geräusches, eines Duftes – anklingen lässt, die nicht sichtbar sind ... 

Carsten Ahrens, Kestnergesellschaft Hannover, 1998


... sie zeichnet ihre Gegenstände nicht aus, bearbeitet keine Flächen, sondern nur Umrisse, Konturen, Kanten – also Begrenzungen. Mit dem leeren weißen Raum entsteht eine Struktur wie einer auf das Äußerste reduzierten, abstrakten Landkarte. (...) Je stärker die Reduktion, je „leerer” das Papier, desto mehrdeutiger und spannender wirkt die Zeichnung. 

Dr. Heinz Weber, Paul-Ernst-Wilke-Atelier, Bremerhaven, 2003

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